Was nahe liegt

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Oft sehen wir die Dinge nicht, die geradewegs vor unserer Nase stehen. So wie ich gestern beim Kochen ganz verzweifelt das Olivenöl gesucht habe, das üblicherweise auf der Ablagefläche gegenüber dem Kochherd steht, ganz hinten an der Wand. Aber dort stand es nicht, ich habe im Kühlschrannk gesucht, im Altglas, in allen Schränken und dann halt eine neue Flasche aufgemacht. Dann hab ich die offene Flasche gesehen – sie stand nicht an der Wand, sondern zwanzig Zentimeter weiter vorne. Also direkt vor meiner Nase. Ich muss dort gelegentlich wieder vorbei schauen, vielleicht find ich ja noch mehr, was ganz nahe liegt.

Nahe liegt auch der Montagmorgen – zum ersten Mal in meinem Leben darf ich dann in einem Grossraumbüro arbeiten. Das stärkt den Teamgeist. Mal schauen, wie lange es geht, bis sich das Team auf den Geist geht. Zugegeben, der Kalauer ist eher billig. Aber angesichts der mit der ganzen Zügelei im Büro verbundenen Aufregung nicht ganz abwägig. Ich bin ziemlich froh, dass ich bei dieser Aktion nicht dabei sein musste und etwas gwundrig, wie ich am Montag sitzen werde.

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